Donnerstag, 3. Juli 2008

iPhone: Lieferengpass oder nicht?

Am Dienstag veröffentlichte Swisscom die Konditionen für das iPhone (siehe Blogbeitrag).

Die Gratis-Zeitung .ch berichtet in ihrer heutigen Printausgabe, dass es zu einem Lieferengpass bei den iPhones kommen wird. Basis für diese Aussage ist die Absage des geplannten iPhone-Mitternachtsverkaufs durch Dataquest. Dave Gleixner, Filialleiter von Dataquest (beim Bahnhofplatz) sagt gemäss .ch aufgeregt: «Was wir bekommen, wird die Nachfrage nie und nimmer decken».

20 Minuten schreibt, dass es zu einem Lieferengpass kommen wird. Gleichzeitig wird ein anonymer Informant zitiert, dass Swisscom und Orange zusammen 25'000 iPhones erhalten haben.

Diese beiden Informationen passen so nicht zusammen. Wenn denn die Information stimmen sollte, dass Swisscom und Orange zusammen 25'000 iPhones erhalten haben, dann ist ein Lieferengpass unwahrscheinlich. Das iPhone ist zwar ein tolles und unkonventionelles Gerät, aber der Hype ums iPhone wird meiner Meinung nach überschätzt. Wenn innerhalb einiger Minuten, Tage oder Stunden wirklich 25'000 iPhone verkauft werden können, wäre dies ein sensationeller Erfolg.

Liebe Grüsse



Ralf Beyeler
www.comparis.ch

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wenigstens kriegt man gleich die UMTS Variante - wobei: bei den Volumenpreisen muss man glücklich sein läuft das Ding auch mit stinknormalem Wireless LAN. Ich würde wetten irgendein paar Dödel übernachten auch hier vor den Verkaufslokalen. Den Hype um das Gerät kann ich ebenso wenig nachvollziehen wie Sie.

Anonym hat gesagt…

Offenbar war es doch ein grosser Erfolg ... die Dinger sind fast alle weg ;-)

Ralf Beyeler hat gesagt…

Bisher ist nicht bekannt, wieviele Geräte insgesamt verkauft worden sind. Ich denke, es waren lediglich eine vierstellige Zahl, insbesondere wenn man bedenkt, dass nach Deutschland nur 15'000 Geräte geliefert worden sind (statt den 40'000 bestellten).

Grüsse



Ralf Beyeler